Leute, ich sag’s euch: Namibia hat mich komplett umgehauen. Ich sitze jetzt hier wieder in Berlin – grauer Himmel, die Kaffeemaschine rattert – aber innerlich bin ich immer noch irgendwo zwischen den roten Dünen der Namib und einem Wasserloch im Etosha. Diese Reise war kein typischer Urlaub. Das war ein richtiges Abenteuer. Ein Roadtrip durch eines der faszinierendsten Länder, das ich je bereist habe.

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass hier alles irgendwie größer, intensiver, echter ist. Die Weite. Die Ruhe. Die Farben. Und vor allem die Begegnungen – mit Menschen, Tieren, der Landschaft. Wenn du Lust hast auf Natur, Freiheit und Momente, die dich demütig machen, dann ist eine Namibia Rundreise genau dein Ding

Kalahari & Namib: Mein Start in die unendliche Weite

Los ging’s in Windhoek – schnell den Mietwagen geschnappt (natürlich ein 4×4, geht nicht anders dort) und dann direkt Richtung Kalahari-Wüste. Die rote Erde dort hat so eine intensive Farbe, dass selbst mein Handy überfordert war. 😄 Ich hab die erste Nacht in einer kleinen Lodge verbracht, wo Oryxantilopen direkt am Pool vorbeiliefen. Kein Scherz!

Am nächsten Tag ging’s weiter in die Namib-Wüste, und das war der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, warum Namibia so besonders ist. Diese Landschaft ist absolut surreal. Du fährst stundenlang durch nichts – und trotzdem ist da so viel. Ein paar Sträucher, ein Springbock, dann plötzlich ein Bergzug in der Ferne. Der Sternenhimmel in der Nacht? Unbeschreiblich. Ich hab noch nie so viele Sterne gesehen. Null Lichtverschmutzung, nur du, der Sand, und das Universum über dir. Gänsehaut.

Sossusvlei und die höchsten Dünen der Welt – surreal schön

Dann kam einer der Höhepunkte: Sossusvlei. Die Düne 45 hochzulaufen war anstrengend wie Sau (mit Sand in den Schuhen und 30 Grad um 7 Uhr morgens), aber der Blick vom Kamm runter? Absolut irre. Diese rot leuchtenden Dünen, das Weiß der Salzpfanne, das Blau des Himmels – das ist wie ein Gemälde. Ich bin dann auch nach Deadvlei gelaufen, wo diese toten Kameldornbäume stehen. Es sieht aus wie auf einem anderen Planeten.

Und weißt du, was das Krasseste ist? Es ist absolut still. Kein Verkehr, kein Flugzeug, kein Handyempfang. Nur der Wind, der ein bisschen Sand bewegt. Das war ein Moment, in dem ich einfach nur da war. Total präsent. Kein Gedanke, kein Stress. Nur ich und diese verrückte Wüste.

Swakopmund: Adrenalin trifft Kolonial-Charme

Nach so viel Natur kam dann Swakopmund – das genaue Gegenteil. Plötzlich: Küste, Palmen, deutsche Straßenschilder und Apfelstrudel im Café. 😄 Aber auch Abenteuer pur: Ich hab dort tatsächlich Sandboarding auf den Dünen gemacht (und bin mehr runtergerollt als gefahren), bin mit dem Quad durch die Wüste gebrettert und hab eine Bootstour gemacht, bei der eine Robbe einfach an Bord gesprungen ist. Kein Witz!

Die Stadt hat Charme, weil sie diesen Mix aus kolonialer Geschichte und afrikanischem Leben bietet. Ich war abends in einem kleinen Fischrestaurant direkt am Wasser – mit gegrilltem Kabeljau und Blick auf den Sonnenuntergang. Ganz ehrlich: Ich hätte da auch ein paar Tage länger bleiben können.

Tierbeobachtung im Etosha Nationalpark – Safari wie aus dem Bilderbuch

Dann kam DAS Safari-Highlight: Etosha Nationalpark. Ich hab zwei Nächte in einer Lodge direkt außerhalb des Parks geschlafen, und jeden Tag ging’s auf eigene Faust mit dem Auto auf Pirschfahrt. Am ersten Tag gleich ein Nashorn gesehen. Dann Zebras, Giraffen, Oryx, Springböcke. Und Löwen – einfach am Straßenrand im Schatten gelegen. Ich war so aufgeregt, dass ich fast vergessen hab, die Kamera rauszuholen.

Das Beeindruckendste waren aber die Wasserlöcher. Da versammelt sich einfach ALLES. Ich saß über eine Stunde an einem Spot und hab Elefanten, Giraffen, Warzenschweine, Schakale und jede Menge Vögel beobachtet. Es war wie Kino – nur dass alles echt war.

Faszinierende Begegnungen mit den Himba im Kaokoveld

Ganz im Norden, im Kaokoveld, wurde es dann nochmal richtig intensiv. Die Straßen wurden schlechter, die Landschaft wilder – aber das Gefühl von Freiheit war überwältigend. Ich hab dort ein kleines Dorf der Himba besucht, einer halbnomadischen Bevölkerungsgruppe mit einer völlig anderen Lebensweise.

Die Frauen tragen diesen traditionellen roten Ocker auf Haut und Haar, und ich durfte wirklich in ihr Leben reinschauen. Es war nicht touristisch oder aufgesetzt, sondern eine echte Begegnung. Wir haben zusammen gelacht, ich hab ein bisschen was über ihre Bräuche gelernt – und sie über mein Leben in Berlin. Diese kulturellen Kontraste waren für mich einer der wertvollsten Momente der Reise.

Fazit meiner Namibia Rundreise: Voller Staub, Sonne – und unendlich reich an Erinnerungen

Wenn du mich fragst, ob sich eine Reise nach Namibia lohnt, kommt von mir nur ein Wort: JA. Ich hab in diesen zwei Wochen so viel erlebt, wie sonst in einem ganzen Jahr nicht. Und gleichzeitig hat mich das Land entschleunigt, geerdet und inspiriert.

Namibia ist nicht bequem, nicht immer einfach, aber genau das macht es aus. Es ist wild, ursprünglich und wunderschön. Ich hab so viele unvergessliche Bilder im Kopf – der Elefant im Sonnenaufgang, die Stille der Wüste, die Gesichter der Himba, die langen, staubigen Straßen.

Wenn du also mal richtig raus willst – nicht nur aus dem Alltag, sondern komplett aus deiner Komfortzone – dann: Mach diese Namibia Rundreise. Du wirst es kein bisschen bereuen.

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